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Sehenswürdigkeiten

 

BURG LAUENSTEIN

Eine mittelalterliche Höhenburg, gelegen im thüringisch - fränkischen Schiefergebirge. Ursprünglich gehörte die Herrschaft Lauenstein zum Gebiet des Orlagaus.
Nach der ersten Jahrtausendwende wurde das Gebiet an den Oberläufen der Saale (Nebenfluß Loquitz) durch Mönche des Benediktinernklosters Saalfeld kolonisiert.
Die Burg Lauenstein stellte einen herrschaftlichen Mittelpunkt in dem damaligen Rodungsgebiet dar.


 

FESTUNG ROSENBERG - KRONACH

Die über der Stadt Kronach gelegene Festung Rosenberg diente seit ihren Anfängen (1249 erwähnt) als nördliche Bastion des Hochstifts Bamberg. Heute zeigt sich die in Jahrhunderten erweiterte Anlage als fast quadratische Kernburg mit einem westlichen Flügel, dem Zeughausbau. Seit 1888 ist die auch nach der Säkularisation als militärische Anlage genutzte Burg im Besitz der Stadt.
Geführte Rundgänge (Außenbesichtigung) erschließen einen Teil der Gesamtanlage für die Besucher in der Art eines Freilichtmuseums.


 

VESTE COBURG

Die Veste Coburg, auch die "Fränkische Krone" genannt, erhebt sich mit ihren gewaltigen Mauern und Türmen hoch über der Stadt. 1056 wurde "Koburgk" erstmals urkundlich erwähnt.
veste_innen2.jpgDie Anfänge der heutigen Burganlage fallen in die Zeit der Staufer Anfang des 13. Jahrhunderts.Außergewöhnliche Sammlungen von Rüstungen und Kriegswaffen,teilweise aus dem ehemaligen Zeughaus der Veste stammend, Jagdwaffen und Jagdgerät, kostbares Kunsthandwerk, die ältesten erhaltenen Kutschen der Welt, die Große Hofstube mit dem größten vollständig erhaltenen Eisengußofen, Bilder von Dürer, Cranach d.Ä. und Grünewald machen den Besuch der Veste Coburg zu einem einmaligen Erlebnis.


 

VIERZEHNHEILIGEN

Vierzehnheiligen ist einer der bedeutensten Wallfahrtsorte Deutschlands. Jedes Jahr besuchen die Kirche sehr viele Gläubige, um die Fürsprache der "vierzehn Nothelfer" zu erbitten.
Neben der hohen Bedeutung für die Wallfahrer ist die Basilika eine der schönsten Kirchen im Stile des Barock und Rokoko. Der Baumeister Balthasar Neumann erbaute hier eine in ihrer Form wohl einzigartige Kirche. Im Zentrum der Kirche befindet sich der prunkvolle Gnadealtar mit den Figuren der "vierzehn Nothelfern".


 

KLOSTER BANZ

Das ehemalige Benediktinerkloster Banz trohnt rechter Hand über dem Obermaintal. Es wurde von Leonhard und Johann Dientzenhofer und anderen namhaften Baumeistern geplant. Ein Führung durch Kirche und Kloster ist auf jeden Fall ein Erlebnis.
Heute ist das Kloster im Besitz der Hans-Seidel-Stiftung und wird als Bildungsstätte genutzt.


  ALTVATERTURM - LEHESTEN

Der Turm auf dem Wetzstein (792 m über NN) wurde als Mahnmal gegen die Vertreibung von Menschen und als Erinnerungsstätte an eine verloren gegangene Heimat errichtet. Für die Besucher ist er Begegnungsort der Versöhnung und Schaufenster am Rennsteig.
In der im Untergeschoss befindlichen Kapelle sind Ortsgedenktafeln für die Städte und Gemeinden aus den Vertreibungsgebieten an den Wänden angebracht zum Gedenken an Verstorbene, Gefallene und Vertriebene. Votivkacheln können dazu noch erworben und selbst gestaltet werden.

Täglich geöffnet. außer Dienstags von 10 bis 18 Uhr.


  SCHIEFERMUSEUM

Das Museum umfasst zur Zeit folgende Abteilungen: Geologie im Raum Ludwigsstadt und dem angrenzenden Thüringen, Geschichtliches vom Schieferbergbau, Arbeit im Schieferbruch, Arbeit in den Spalthütten, Schiefertafel- und Schiefergriffelherstellung, Wetzsteingewinnung aus Schiefer, Schieferwerksteine und elektrotechnische Isolierplatten aus Schiefer, Grabsteine und Kunstgewerbeartikel aus Schiefer, Schiefer als Rohstoff für die Industrie, Schieferdeckhandwerk, Sozialgeschichte der Schieferindustrie.

     

 

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